NGZ 09.05.2018

 

Wie die Taschengeldbörse Brücken schafft Knapp 30 Jugendliche helfen aktuell älteren Menschen und bekommen dafür einen Lohn.

 KAARST

Lohesanth war gestern auf einer Versammlung der Liberalen Senioren, um für die Taschengeldbörse zu werben, die vom Verein „Lebendige Nachbarschaften“ ins Leben gerufen worden ist: „Ich habe früher oft einer Nachbarin bei der Gartenarbeit geholfen. Ich höre gerne älteren Leuten zu, wenn sie mir Geschichten aus ihrem Leben erzählen.“

 Mitinitiator Manfred Stranz berichtete: „Zurzeit machen 25 bis 27 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren mit.“ Sie erledigen Arbeiten für Senioren zu einem Stundensatz von mindestens fünf Euro. 34 ältere Menschen machen derzeit von diesem Angebot Gebrauch – Stranz hofft, dass bald noch mehr Jugendliche noch mehr Senioren unterstützen. Sein Credo: „Wir schaffen Servicebrücken zwischen Jung und Alt.“ In Neuss gibt es sie, ebenso in Willich.

Und dank der „Lebendigen Nachbarschaften“ auch in Kaarst. Der Start war nicht ganz einfach: Das Förderprogramm des Landes war ausgelaufen, die Stadt Kaarst lobte zwar die Idee, stellte aber keine Mittel zur Verfügung und im Bebop durfte der Verein das Projekt nicht einmal vorstellen. Allen Widrigkeiten zum Trotz konnten schon zahlreiche Kontakte vermittelt werden. Zu den klassischen Arbeiten wie Rasenmähen oder Unkraut jäten steht die Hilfe im Umgang mit der modernen Kommunikationstechnik im Mittelpunkt.

Dank der Taschengeldbörse gibt es jetzt für Senioren kaum noch einen Grund, sich nicht mit Facebook oder WhatsApp zu befassen und die Nerven zu verlieren, wenn der Computer „zickt“ – was für sie problematisch ist, ist für die jungen Leute eine der leichtesten Übungen.

Meryen stellte sich gestern ebenfalls vor. „Man lernt was für’s Leben“, sagte die 17jährige Gymnasiastin. Dass ihr Einsatz mit einem Taschengeld honoriert wird, kommt als Anreiz hinzu.

 Oft, so Stranz, werde auch mehr als fünf Euro gegeben. Wer zum ersten Mal Hilfe anbietet oder in Anspruch nimmt, muss ein Formular ausfüllen.

Die Eltern müssen ihr Einverständnis geben, der Jugendliche kann notieren, was er wann am liebsten machen würde.

Bettina Stommel (bettinastommel@gmx.de, donnerstags von 16 bis 17 Uhr unter 0173 5137421 zu erreichen und

Gisela Küster (giselakuester@gmx.de, 02131 514861)

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Manfred Stranz  Maubisstrasse 29, 41564 Kaarst

 

 

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